An Weihnachten bekam ich von einem Freund ein Zitat geschenkt und das passende Buch dazu. Das Zitat ist von der Berliner Malerin Anna Gusella: “Nicht immer gibt es eine klare Antwort. Doch manchmal sind es eben nicht die Antworten, sondern vielmehr die Fragen, die uns wachsen lassen.” In dem dazu passenden Buch „Ich frage mich…“  stellt Anna Gusella 114 Fragen. Fragen, über die man wunderbar philosophieren kann. Fragen wie” Was ist bedeutend?” oder „Kann man Fantasie verlernen?“ oder „Wie misst man Glück?“ Zu der letzten Frage hat Prof. Dr. Jörg Kühnapfel ein interessantes, aber wie ich finde auch provokantes Büchlein geschrieben mit dem Titel „Lässt sich Glück managen?“ Er ist der Meinung, dass sich Glück ganz wunderbar managen lässt, wenn man einige Parameter  beachtet. Seine „Glücks-Manager-Regeln“ könnte man in einem Satz so zusammenfassen: Überlegen Sie sich, wo Sie stehen und wohin Sie wollen, betreiben Sie „Nabelschau“, also was ist Ihnen wichtig im Leben  und dann setzen Sie die Sachen diszipliniert um. Klingt einfach, ist es im Kern auch, nur macht uns der „innere Schweinhund“ bei der Umsetzung oft einen Strich durch die Rechnung. Aber das ist ein anderes Thema.

Viele Fragen hat mir das Leben gestellt

In diesem Jahr habe ich viele Antworten auf Fragen bekommen, die ich mir eigentlich nicht gestellt hatte. Die Antworten gab mir das Leben dennoch. Ungefragt. Das war nicht immer schön. Aber lehrreich. Für 2016 will ich mir freiwillig ein paar Fragen stellen, die ich mir in den vergangenen Wochen beim Schreiben meines Buches bereits beantwortet habe bzw. die ich mir im Laufe des neuen Jahres beantworten möchte. Und diese Fragen will ich heute an Sie weitergeben in der Hoffnung, dass Sie dadurch genauso inspiriert werden wie sie mich inspiriert haben.

Meine Fragen für 2016:

– Sind Sie rundherum glücklich? Und wenn nicht, was fehlt Ihnen um rundherum glücklich zu sein?

– Was fehlt Ihnen am meisten im Leben und was  können SIE tun um es zu bekommen?

– Was ist in Ihrem Leben so gut, dass es auf jeden Fall so bleiben soll?

Diese Fragen kann man natürlich nicht einfach so beantworten. Lassen Sie sich Zeit dafür. Denken Sie darüber nach, wenn Sie spazieren gehen oder irgendwo in einer Schlange warten. Und hören Sie dabei auch mal auf ihren Bauch, was der so an Lösungen anbietet. Der Kopf ist ein guter Ratgeber, wenn es darum geht Rechnungen zu bezahlen, aber bei den meisten anderen Fragen ist der Bauch der bessere Ratgeber.

Meine Wünsche für Sie

Die eine oder andere Antwort bekommen Sie auch bei meiner Lebensfreude-Tour, die mich im April 2016 durch Rheinland-Pfalz führen wird. Dort werde ich Ihnen auch viele Antworten von den Menschen präsentieren, die ich zum Thema Lebensfreude interviewt habe. Menschen, die trotz oder vielleicht gerade wegen persönlicher Krisen diese wunderschöne stille Lebensfreude ausstrahlen. Menschen wie  Malu Dreyer, die mit Mitte dreißig die Diagnose Multiple Sklerose bekam. Menschen wie Elisabeth Kolz, die in den 80er Jahren als allein erziehende Mutter ihren Sohn groß zog, der Bluter war und mit Anfang dreißig an Lungenkrebs starb. Menschen wie  die Modedesignerin Anja Gockel, die auf tragische Weise ihren geliebten Vater verlor. Wie diese Menschen ihre Krisen meisterten und sich dennoch ihre Lebensfreude  erhielten, erfahren Sie in meinem Seminar oder demnächst in meinem Buch.

Für 2016 wünsche ich Ihnen viele gute Fragen und Antworten, die zu Ihrer Zufriedenheit beitragen. Außerdem wünsche ich Ihnen von Herzen Gesundheit, viele Einsichten, auch Weitsicht kann nicht schaden, dazu eine Portion Glück, ein wenig Erfolg dann und wann und obendrauf eine große Extraportion Lebensfreude.

Ich hoffe, wir sehen uns… hier oder bei meiner Lebensfreude-Tour oder an irgendeinem anderen Ort.

Auf ein wundervolles 2016, auf dass Sie in Ihre Kraft kommen werden!

2 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.