Am Rande einer Veranstaltung traf ich den Buchautor und Coach Walter Kohl. Ihn hatte ich schon einmal im September letztes Jahres gehört und dabei ist mir ein Impuls besonders im Gedächtnis geblieben: Walter Kohl erzählte vom “einseitigen Frieden”, also wie man in Umbruchsituationen oder in ungeklärten Streitfällen Seelenruhe findet, indem man einen einseitigen Frieden schließt – dafür braucht man den anderen nicht. Das macht immer dann Sinn, wenn der andere nicht zur Versöhnung bereit ist oder nicht mehr lebt. Spontan bat ich ihn um ein kurzes Interview – spontan sagte er zu. Die Impulse von Walter Kohl seht Ihr in meinen heutigen Freutagsgedanken.

Mit meiner neuen Technik bin ich leider noch kein Profi – Bild und Ton könnten besser sein – aber ich arbeite daran;-)

2 Kommentare
  1. Jörg Kuhnert sagte:

    Ein toller Beitrag mit Walter Kohl! Und natürlich schon ein etwas schwieriges Thema. Ganz schnell kann man damit selbst konfrontiert werden. Die einseitige „Versöhnung“ mit Personen oder negativen Lebensereignissen aus der Vergangenheit ist ein guter Ansatz und Weg zu innerem Frieden und damit auch zu mehr Lebensfreude. Aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen.

    • Patricia Küll sagte:

      Lieber Herr Kuhnert,
      ich finde auch, dass es ein schwieriges Thema ist. Aber eben auch ein wichtiges. Ich finde es beruhigend zu wissen, dass ich Frieden schließen kann, wenn ich es möchte ohne auf einen anderen, der es vielleicht nicht will, angewiesen zu sein. Gerade trennen sich in meinem Umfeld so viele Paare auf sehr unschöne Weise – manchem würde zumindest der einseitige Frieden gut tun. Ich bin Walter Kohl dankbar, dass er mir diese Sicht der Dinge gezeigt hat.
      Herzliche Grüße
      Patricia Küll

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