Mach es nicht so wie ich diese Woche

Am Montag hat es nicht gezwickt, weil ich Sport gemacht habe. Am Donnerstag auch nicht, weil ich mich zu 15 Minuten Yoga aufraffen konnte. Den Rest der Woche hat es gezwickt, weil ich zu viel am Schreibtisch saß und mich zu wenig bewegt habe. Ich rede von Rückenschmerzen. Heute ist Tag der Rückengesundheit. „Super“, sagte mein Mann eben, der seit 10 Tagen an einem schmerzhaften Ischias leidet, „dann wird mein Rücken heute also von alleine gesund.“ Wenn es so einfach wäre. Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Deswegen heute in meinen Freutagsgedanken ein paar gesunde Gedanken und ein leckeres und gesundes Rezept, das Du in 3 Minuten gemacht hast. Denn unser Essen beeinflusst unsere Gesundheit viel mehr als sich das viele vorstellen können.

Sitzen schadet der Gesundheit – Sitzen ist das neue Rauchen

Eine der häufigsten Gründe, warum wir Deutschen krank geschrieben werden, sind Rückenprobleme. Zum Teil kommt das vom vielen Sitzen. Sitzen sei das neue Rauchen, sagen dann auch schon Mediziner. In der Tat sitzen viele von uns den überwiegenden Teil des Tages und am Abend sitzen wir natürlich auch. Entweder irgendwo nett beieinander oder vor dem Fernseher. Auch ich sitze in meinem normalen Alltag oft 10 Stunden am Schreibtisch. Täglich. Und wenn ich viel zu tun habe, dann wird auch bei mir das Sportprogramm als Erstes gestrichen. Immerhin versuche ich, einen Ausgleich im Alltag zu schaffen. Ich stelle also meinen Schreibtisch öfter mal nach oben. Dann kann ich – während ich etwas lese oder telefoniere – die Venenpumpe aktivieren, indem ich mich auf die Zehenspitzen stelle, den Fuß über den Fußballen bis zur Ferse abrolle und zurück auf die Zehenspitzen rolle. Das kann man jederzeit ein paar Minuten machen. Das kannst Du auch genau jetzt machen, während Du die Freutagsgedanken liest. Außerdem nehme ich bis zur 4. Etage grundsätzlich keinen Aufzug mehr. Ein paar Minuten Bewegung schinde ich raus, indem ich mein Auto ganz bewusst nicht so nah wie möglich dort parke, wo ich hin möchte, sondern immer ein paar Gehminuten weiter weg. Das ist das Bewegungsminimum für Tage, an denen ich sehr viel zu tun habe und mein Energielevel ganz weit unten ist. An besseren Tagen schaffe ich 15 Minuten Yoga. An noch besseren Tagen laufe ich 60 Minuten. In durchschnittlichen Wochen schaffe ich so einen bunten Mix an Bewegung und ich merke, wie gut mir das tut. Denn das, was ich diese Woche gemacht habe – zu viel Arbeit, zu wenig Bewegung – tut meinem Rücken und meiner Seele nicht gut. Deswegen achte ich sehr darauf, dass sich solche Wochen nicht allzu oft wiederholen.

Gut essen für unsere Gesundheit

Wenn ich mich aber nun schon wenig bewege, dann achte ich wenigstens doppelt auf das, was ich esse. Denn oft bringen wir uns selbst in einen Teufelskreislauf. Wir sind zu müde, um uns zu bewegen, und belohnen uns für anstrengende Tage mit Süßem oder Fettigem oder Beidem. In der Kombi von nicht-bewegen und süß-essen schlafen wir schlecht und haben am nächsten Tag noch weniger Energie. Leider haben wir in Stresswochen aber viel zu wenig Zeit, um gesund zu kochen, deswegen schwöre ich auf ein Rezept, das in 3 Minuten gemacht ist und wovon ich die ganze Woche zehre. Ich nehme es mit ins Büro und oft auch mit auf Reisen. Das Rezept findest Du im Video.

Gesundheit made in Spain

Gerade habe ich gelesen, dass die Menschen in Spanien gesünder leben als alle anderen auf der Welt. Das liegt auch an ihrer Ernährungsweise. Spanier essen viel Olivenöl, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. Genau die Zutaten, die Du für mein Rezept benötigst.

Gesundheit kannst Du selbst machen

Ich wünsche Dir einen gesunden Tag der Rückengesundheit. Wir können nicht immer verhindern, dass wir krank werden, aber wir können doch einiges selbst tun, damit es uns gut geht. Gesundheit ist nicht alles, aber wenn einem ständig etwas weh tut, dann hat es die Lebensfreude schwer, zu wachsen. Deswegen sorge ich gut für mich, achte auf ein wenig Bewegung täglich und gesundes Essen. Dann geht es mir gut und ich kann gut für andere sorgen.

 

Foto: pixabay/Stock Snap

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