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Schlaf ist die beste Medizin

Heute ist Aktionstag “Gesunder Schlaf” der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung. Dieser Aktionstag findet jedes Jahr in einer anderen Stadt und unter einem anderen Motto statt. Heute in Mainz unter dem Motto: “Schlaf ist die beste Medizin”. Wer zu wenig schläft, kann gravierende gesundheitliche Probleme bekommen. Betroffen sind viele Menschen. Sie leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen oder unter Schlafapnoe. Es gibt 80 verschiedene Ursachen für Schlafstörungen. Darüber und über die Möglichkeiten, wie man wieder zu besseren Schlaf findet, rede ich ausführlich mit Dr. Hans-Günther Weeß, Leiter des Schlafzentrums Pfalzklinikum in Klingenmünster.

Und hier gibt es weitere Impulse für guten Schlaf:

 

Foto: Pixabay/darksouls1

…weil es gut tut!

Ich gebe es zu, der verregnete Mai schlug mir aufs Gemüt. Mit den Folgen, dass ich mich häufiger als es mir gut tat, mit Essen und einem Glas Wein belohnte. Was wiederum die Folge hatte, dass ich zu wenig Energie für Bewegung hatte. Ich habe in diesen blöd-kalt-feuchten Mai-Wochen den Hintern nicht hochgekriegt. Und das hatte wiederum die Folge, dass mein Schlaf von Nacht zu Nacht mieser wurde. Eine klassische Negativspirale, die Du vermutlich auch kennst. Wie kommt man da wieder raus? Und warum helfen manchmal nur ganz drastische Mittel? Darum geht es heute in den Freutagsgedanken.

Ein bisschen Verzicht – weil es gut tut!

Im Moment tut mir der Rücken bei jeder Bewegung weh. Es sind aber keine Rückenschmerzen, sondern Muskelschmerzen oder genauer: Muskelkater. Ich treibe seit 10 Tagen wieder Sport. Und zwar mehr als in den letzten Monaten zusammen. Und ich habe in dieser Woche eine „Gesundheitswoche“ für mich ausgerufen. Dazu gehören neben Sport auch gesunde Ernährung, kein Alkohol, weniger Kaffee und keine Naschereien. Und das hat sofort spürbare Auswirkungen auf meinen Schlaf. Ich bin total begeistert und das hilft auch, durchzuhalten. Wann immer ich mich mittags nach einem Kaffee sehne, halte ich mir vor Augen, wie gut ich ohne diesen Mittagskaffee schlafe. Und sofort kann ich ohne Bedauern darauf verzichten.

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Mittel – weil es gut tut!

Es geht mir wieder gut. Das energetische Loch hat sich aufgelöst, alles, was noch vor Kurzem unendlich anstrengend erschien, geht jetzt wieder. Dafür habe ich zu ganz drastischen Mitteln gegriffen: ich habe mich in einem Fitnessstudio angemeldet. Und nicht nur das: ich gehe dort auch dreimal die Woche hin. In meinem ganzen Leben hatte ich immer sehr weite Bögen um solche Studios gemacht. Laufen in der freien Natur hat mir völlig ausgereicht, aber besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Und nachdem ich mich immer weniger zum Laufen aufraffen konnte, nachdem mich meine Lauffreundin schmählich im Stich gelassen hat, um sich allein in einem Fitnessstudio zu stählen, bin ich nun also auch diesen Weg gegangen.

Weil es gut tut, sich zu bewegen

Warum ich das so lang und ausführlich hier beschreibe? Weil ich mich endlich wieder wohl fühle in meiner Haut. Weil meine Seele wieder jubiliert. Weil ich wieder Kraft und Energie habe. Und das alles einfach nur, weil ich wieder angefangen habe, mich zu bewegen.

Was tut gut, wenn die Lebensfreude fehlt?

Und damit sind wir bei meinem Lieblingsthema: Wenn die Lebensfreude fehlt, hilft Disziplin. Disziplin in den Dingen, die uns gut tun. Bewegung. Gesundes Essen. Ausreichend Schlaf. Und wenn uns die Umstände in eine Negativspirale drängen, dann müssen wir uns erst recht in den Hintern treten und zusehen, dass wir da wieder rauskommen. Das ist anstrengend und macht wenig Spaß. Aber wenn die erste Hürde mal genommen ist, dann geht alles von Tag zu Tag leichter. Und wenn man wieder in Bewegung ist, dann wird auch die Gier nach Süßem und Fettem weniger, dafür wird der Schlaf besser.

Und wenn es dann so richtig gut läuft, kann man auch mal eine „Woche der Gesundheit“ für sich selbst ausrufen. Eine Woche nur Gutes für sich, seinen Körper, seine Seele.

Ach ja: und ein neues Fahrrad habe ich mir auch gekauft.

Der verregnete Mai ist vorbei. Ich freue mich auf einen sonnigen Juni. Und wenn der nicht kommt, dann wissen Du und ich ja jetzt, wie wir gar nicht erst in die Negativspirale rein geraten.

Hier noch ein paar Gedanken zum Thema, die Dich zusätzlich motivieren können:

Foto: pixabay/MabelAmber